Informationen zur Nahrungsmittelunverträglichkeit

Was verstehen wir unter Zöliakie, Laktoseintoleranz und Nahrungsmittelunverträglichkeit?

In erster Linie möchten wir hier lediglich Einblicke in die drei häufigsten Krankheitsbilder geben, die eng mit dem Thema Ernährung in Verbindung stehen.

Wir wollen auf keinen Fall beraten oder möglicherweise die Ratschläge von Ärzten in Frage stellen.

Zöliakie:

Zöliakie ist eine Glutenunverträglichkeit und macht sich in der Regel durch eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut bemerkbar.
Merkmale können als Allergische Reaktion oder auch als Autoimmunkrankheit auftreten.
Die Symptome dieser Krankheit sind sehr unterschiedlich und können das Erkennen erschweren.

Mögliche Symptome sind Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Depressionen, etc.

Die Glutenunvertäglichkeit bleibt ein Leben lang bestehend und kann derzeitig nicht behandelt werden. Eine Glutenfreie Ernährung ist aus diesem Grund unumgänglich!

Laktoseintoleranz:

Laktoseintoleranz oder auch Milchzuckerunverträglichkeit gehört mit zu den häufigsten Unverträglichkeiten.
Hierbei wird der mit der Nahrung aufgenommene Milchzucker nicht verdaut. Nach dem Konsum von Milch oder Milchprodukten kann es zu erheblichen Blähungen, Bauchkrämpfen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfällen kommen.
Zusätzlich wird dieses Krankheitsbild auch von unspezifischen Symptomen wie zum Beispiel, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Nervosität, Schlafstörungen, Akne, innere Unruhe, Schwindel, etc. begleitet.

Eine Umstellung auf Laktosefreie Lebensmittel um die vollwertige laktosefreie Ernährung zu gewährleisten ist auch in diesem Fall unumgänglich.

Nahrungsmittelunvertäglichkeit:

Nahrungsmittelintoleranz / Lebensmittelunverträglichkeit ist die einzige Unverträglichkeit ohne toxischen oder Allergischen Hintergrund.
Ursache der Nahrungsmittelunvertäglichkeit sind zum Großteil, die von der Lebensmittelindustrie eingesetzten, Zusatzstoffe bei der Herstellung diverser Gerichte wie zum Beispiel:

  • Konservierungsstoffe
  • Säurungsmittel
  • Farbstoffe
  • Emulgatoren
  • Geschmacksverstärker, etc.

In der Regel zeigt sich die Nahrungsmittelunverträglichkeit an Haut und Schleimhäuten. Weiter können Lunge, Magen-Darm-Trakt und Herz-Kreislaufsystem davon betroffen sein. Juckreiz und Schwellungen in Verbindung mit Übelkeit, Erbrechen und schweren Koliken weisen in erster Linie auf eine Lebensmittelunverträglichkeit hin. Im Zuge dessen sollte eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit frisch gekochten Produkten im Vordergrund eines jeden Betroffenen stehen um die Nahrungsmittelunverträglichkeit dauerhaft zu reduzieren und bestenfalls vollständig zu

Grundsätzlich gibt es keine Personengruppe, die von diesen drei Krankheitsbildern verschont bleiben kann. Glutenunverträglichkeit, Lakoseintoleranz und Lebensmittelunverträglichkeiten können zu jedem Zeitpunkt in jeder Altersgruppe auftreten und dauerhaft das Leben der Betroffenen begleiten und beeinflussen. Auf Grund dessen ist eine gesunde Ernährung, bestenfalls gluten- und laktosefreie, enorm wichtig und kann sogar vorbeugende Effekte mit sich bringen.

Durch zunehmenden Alltagsstress und vielen angeborenen / vererbten Allergien können selbst schon Kleinkinder von schwersten Formen der Zöliakie, Laktoseintoleranz oder Lebensmittelallergien betroffen sein.